Reisevereinbarungen
 

1. Abschluss des Reisevertrages
Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande, die innerhalb von 14 Tagen zu erfolgen hat. Enthält die Reisebestätigung dem Reisenden unzumutbare Abweichungen von der Anmeldung, so ist der Reisende berechtigt, innerhalb von 10 Tagen eine ausdrückliche Nichtannahme zu erklären. Erfolgt diese nicht, so wird die Reisebestätigung verbindlich. Der Reiseveranstalter verpflichtet sich, den Reisenden auf diese Folge auf der Reisebestätigung besonders hinzuweisen.

2. Bezahlung
Bei Histouria sind keine Anzahlungen fällig. Der Reiseteilnehmer hat den Gesamtreisepreis bis zum 2. Wochentag nach Beendigung der Reise zu entrichten.

3. Leistungen
Für die Reiseleistungen sind grundsätzlich die Leistungsbeschreibungen des Reiseveranstalters, sowie die hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung maßgeblich. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen erweitern, sind vom Veranstalter ausdrücklich zu bestätigen.

4. Leistungs- und Preisänderungen
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Der Reiseveranstalter kann 4 Monate nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen bis zu 10% des Reisepreises vornehmen, wenn sich die Preise der Leistungsträger nachweisbar nach Vertragsschluss und unvorhersehbar erhöht haben. Bei Preiserhöhungen über 10% des Reisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Kunden bis spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn darüber in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig.

5. Rücktritt durch den Reisenden, Umbuchung
Bei Rücktritt des Reiseteilnehmers vom Reisevertrag vor Reiseantritt (Storno) kann  Histouria anstelle der konkreten Berechnung der Rücktrittsentschädigung folgende pauschalierte Stornoentschädigung geltend machen:

……... bis inkl. 36. Tag vor Reisebeginn       5%

ab 35. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn      10%

ab 21. bis inkl. 15. Tag vor Reisebeginn      25%

ab 14. Tag vor Reisebeginn

sowie bei Nichtantritt der Reise                  50%

Die Stornoentschädigung berechnet sich aus dem Endreisepreis je angemeldeten Reiseteilnehmer. Als Stichtag für die Berechnung der Frist gilt der Eingang der Rücktrittserklärung. Die pauschalierte Stornoentschädigung ist unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und des durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen gewöhnlich möglichen Erwerbes ermittelt worden. Dem Reiseteilnehmer bleibt der Nachweis eines niedrigeren oder gar nicht entstandenen Schadens unbenommen. Wird auf Wunsch des Kunden nach Vertragsabschluss eine Änderung des Reisetermins oder des Reiseziels gewünscht, ist der Veranstalter bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen. Er ist berechtigt, ein pauschales Umbuchungsentgelt von € 25,- pro Person zu erheben.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen: a) ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt. b) bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise, spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn, bei Tagesfahrten 1 Woche vor Reisebeginn, hiervon in Kenntnis zu setzen.

7. Haftung des Reiseveranstalters
Der Reiseveranstalter haftet für die gewissenhafte Reisevorbereitung – die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger – die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung – die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen. Der Reiseveranstalter haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Person.

8. Beschränkte Haftung
Die Haftung des Reiseveranstalters ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit a) ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird und soweit b) der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden, es sei denn, dass derartige Leistungsstörungen auf einem schuldhaften Verhalten des Reiseveranstalters im Rahmen der Vermittlung beruhen.

9. Gesetzliche Bestimmungen
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften des Reisevertragsrechts gemäß §§ 651 a ff. BGB.

10. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

11. Gerichtsstand
Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz (Stuttgart) verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

 

 

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